Autor: Katrin

Die Küken!

»Oh wie süß!« hörte man auf den Gängen in der letzten Woche aus allen Richtungen. Nach 21 Tagen in der Brutmaschine und gedreht und gepflegt von der orangenen Gruppe sind am 1. Mai die Küken geschlüpft. Gelbe und schwarze und gestreifte und braune kleine Miniküken! Das war ein Wuseln und Juchzen am Montag in der orangenen Gruppe. Was für eine Freude! Von den 28 Eiern, die Wilfried von seinem Bauernhof für das Kükenprojekt mitgebracht hatte, sind 17 geschlüpft und tummelten sich unter der großen Wärmelampe. Die Küken genossen auch die warmen Hände der »Pflegehennen« und nutzten diese Fürsorge meist für ein erholsames Nickerchen. Mittlerweile hat Wilfried die Küken wieder mit auf den Hof genommen. Sie haben heute schon die Sonne gesehen und werden von Hündin Wilma bewacht.  

»Heimbüttel«

Einmal Jahr spielen wir mit der ganzen Schule Heimbüttel. Das ist ein Wirtschaftsspiel, das  jedes Jahr in einem anderen Land statt findet. Dieses Jahr verwandelte sich die Schule für zwei Wochen, Stück für Stück, in eine kleine Stadt in Costa Rica. Que es una maravilla! Die Heimbüttelstädte sehen immer unterschiedlich aus, je nachdem, was die SchülerInnen und das Team landestypisch dafür anbieten wollen. Es gibt aber immer kleine Läden, in denen verschiedene Dinge verkauft werden, welche vorher von den SchülerInnen in Eigenarbeit produziert wurden. Außerdem gab es dieses Jahr Leckereien, wie zum Beispiel Kochbananen aus Costa Rica zu kaufen. Es gab eine Unterwasserwelt im Karibischen Meer (in der Turnhalle), durch die man eine Tauchtour machen konnte, einige Urwälder, Straßenmusiker, eine Druckerei, eine Zeitungsredaktion, und vieles, vieles mehr. Die Kinder bereiten das Spiel in der ersten Woche mit dem Team und den Eltern vor. Es werden in der Vorbereitungswoche Verwandte oder Freunde eingeladen, die evtl. schon mal in Costa Rica waren und etwas davon erzählen können, vielleicht Fotos haben oder einen spannenden Film über Costa Rica kennen …

Memorandum – Inklusion

Inklusion in Schule und Bildungspolitik ins Zentrum rücken! Inklusion ist das selbstverständliche Zusammenleben aller Menschen im Sinne einer gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, unabhängig von individuellen Merkmalen wie Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Fähigkeiten und Behinderungen. Die Präambel der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen unterstreicht, dass jeder Mensch ohne Unterschied Anspruch auf alle in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufgeführten Rechte und Freiheiten hat. Das bedeutet für den schulischen Bereich, dass alle Kinder und Jugendlichen in die gleiche Schule gehen und behinderte und nicht behinderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernen können die schulischen Mitarbeiterinnen gut ausgebildet und für alle Schülerinnen da sind, so dass diese die für sie notwendige Unterstützung erhalten. Im Juni 2009 hat die Bremer Bürgerschaft einstimmig beschlossen, dass alle Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf das Recht haben, allgemeine Schulen zu besuchen (Bremer Schulgesetz, § 3(4)). Damit wurde eine wichtige Voraussetzung für die schulische Inklusion in Bremen geschaffen. Die Entwicklung und Umsetzung schulischer Inklusion ist die mit Abstand größte bildungspolitische Aufgabe unserer Zeit. Sie erfordert ein grundlegend verändertes Verständnis …

Fasching

Am Rosenmontag wurde die Kischu von zahlreichen Jecken besucht. Ein Kobold, der das Geld einer ebenfalls anwesenden Hexe bewachte, wurde gesichtet. Außerdem allerlei Getier und Fabelwesen, Roboter, Jäger, Figuren aus diversen Filmen, Zirkusleute, Seeräuber und andere Bösewichte, Prinzessinnen, feine Damen … und sogar eine Tomate und ein Radieschen haben uns besucht! Schön wars und lecker!

Young Yoga

Kinder haben einen hohen emotionalen Zugang zum Yoga und das Tolle ist: Yoga fördert ganz nebenbei die Konzentration, die Koordination und die Wahrnehmung. Wir reisen bei »Young Yoga« z.B. zu den Indianern: so rudern wir über wilde Flüsse, sehen Frösche, Schmetterlinge, Lotusblüten, Adler (Asanas), reiten durch die Prärie, treffen Bogenschützen oder tun schon mal so als würden wir wie die erwachsenen Indianer an der Friedenspfeife rauchen (Pranayama). Auch eine Massage von der Medizinfrau darf nicht fehlen…. »Young Yoga« kann auch laut sein. Manchmal brüllen alle wie Löwen oder trampeln wie Elefanten. Wir singen gemeinsam Mantren, probieren aus wie Hunde hecheln oder Kobras zischeln und wir üben uns schon im Meditieren. Am Ende gibt es immer eine Entspannungszeit mit einer Geschichte, Yoga Nidra oder auch mal eine Klangmassage

Bauernhof

Was macht überhaupt einen echten Bauernhof aus? Und wie sahen Bauernhöfe früher und wie sehen sie heute aus? Wie leben und arbeiten die Menschen früher und heute auf einem Bauernhof? Und gibt es nebenan im Supermarkt überhaupt noch Produkte vom Bauernhof? Das wollen wir herausfinden und machen Interviews. Welche Geräusche gibt es eigentlich auf dem Bauernhof? Wie hört sich ein Huhn nach dem Eierlegen an? Wie hören sich die 3 Gangarten – Schritt, Trab, Galopp – eines Pferdes an? Wie hört sich eine Melkmaschine an? Wir spielen Geräuschmemory und finden es heraus … Was kannst du alles aus Milch herstellen? Wir machen selbst Käse und Butter und lassen sie uns schmecken. Auch Brot backen wir selbst. Außerdem fahren wir manchmal zum Kinderbauernhof, putzen und füttern dort die Tiere.

Die Lehrerband

Die Lehrerband in Aktion, die sich erstmals zum Abschied von Schulleiter Detlef Papke im Sommer letzten Jahres formierte. Mittlerweile sind noch Teammitglieder hinzugekommen.

Atelier

Das Atelier ist ein Ort, in dem die Kinder sich kreativ ausprobieren können. Dafür stehen ihnen vielfältige Materialien zur Verfügung. Es gibt unterschiedliche Angebote mit verschiedenen Schwerpunkten im Bereich Zeichnen und Malen, zum Beispiel Aquarellmalerei Acrylmalerei Buntstiftzauberei Öl und Pastellkreiden Wiederkehrende Themen sind: Porträtmalerei Vorstellen verschiedener Künstler* innen Sowie ihrer Malweise Stillleben Landschaftsmalerei Kinderkunstprojekte gemeinsam mit Quartier und Bremer Künstlern Und als neueste Errungenschaft den Malort: dort können die Kinder auf großformatigen Blättern mit Farbe und Form spielen Die Kinder bekommen Vorschläge, was sie machen könnten, haben aber auch die Freiheit, eigene Ideen und Fantasien umzusetzen.

Töpfern

Beim Töpfern gilt es den Ton gut durchzukneten damit es keine Luftblasen gibt und das Getöpferte beim Brennen bei über 1000 Grad im Ofen nicht platzt. Vor dem Brennen trocknen die Sachen mindestens eine Woche an der Luft, größere Teile müssen ausgehöhlt werden. Kleinere Risse werden sorgfältig mit Schlicker zu gestrichen. Wird all das beachtet, sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Beim Töpfern ist außerdem eine Erweiterung geplant: »Die Arbeit am Tonfeld.«