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Angebote 2. Quartal

Angebote finden täglich zwischen 11:00 und 12:30 Uhr statt. Alle Kids wählen die Angebote nach ihren Interessen aus. So entstehen tolle und sehr heterogene Gruppen von Kids der Jahrgänge 0-4. Freitags kommt noch Sterne und Planeten dazu.

Kinderkonferenz

Einmal im Monat findet an der Kischu jetzt die Kinderkonferenz statt. Die Themen werden von den Kids bestimmt. Die Aufgaben der Moderation, der Protokollführung und der Ruhewächter:innen werden ebenfalls von den Kids übernommen. Die Teilnahme ist freiwilig.

An der ersten Kinderkonferenz haben über 50 Kids teilgenommen und mit beeindruckender Ernsthaftigkeit und Konzentration Themen aufgenommen und so diskutiert, dass alle mit den Ergebnissen leben können oder eben deutlich wurde, dass für ein Ergebnis noch Infos oder Prozesse fehlen.

Themen waren :

Möglichkeit für Parkour

Fußballplatz- Spielbedürfnisse und Konflikte

Kritik am neuen Spielgerät

Wunsch nach Roboter/ Programmierprojekt

Umgang mit Beleidigungen

Das Protokoll mit Vorschlägen und Beschlüssen hängt an der Tür vom Essraum.

Vorschläge fürs weitere Vorgehen:

  • Wer entscheidet was bei der KIKO? Immer die Kids, die teilnehmen?
  • Wollt ihr die Themen schon vorher sammeln, damit jede:r entscheiden kann, ob das ein wichtiges Thema für mich ist?
  • Werden die Beschlüsse aus der KiKo erst wieder in die Gruppen getragen und dann mehrheitlich entschieden?
  • Wird überhaupt mehrheitlich entschieden oder ein Thema so besprochen, dass alle damit leben können?

Die KIKO bekommt einen eigenen Etat, der für Anschaffungen, Projekte und Vorhaben genutzt werden kann. Die KIKO stellt entsprechende Anträge ans Büro.

Wolfgang Jantzen ist gestorben

Wolfgang hat uns -Petra, Tanja, Jan und mich- sicher grundlegend in unserer Haltung geprägt. Er hat uns gefordert, er war ein streibarer, solidarischer, politischer, geschichtsbewusster, herzlicher, bewegter Denker und Akteur der allgemeinen materialistischen Behindertenpädagogik ! 
Ohne ihn hätten wir so wunderbare Ansätze wie die von Basaglia, der kulturhistorischen Schule und den romantischen Wissenschaften vermutlich nicht gekannt. Wolfgang war einer der wesentlichen Wegbereiter der integrativen Schulen, der rehistorisierenden Diagnostik (die das „Gewordensein“ eines Menschen -auch durch isolierende Bedingungen-in den Mittelpunkt stellt) und hat mit der solidarischen psychosozialen Hilfe die Schließung von Großeinrichtungen für behinderte und psychisch erkrankte Menschen in Bremen, Lilienthal und Cluvenhagen erwirkt. Wolfgang hat die Gründungsinitiative der Jugendschule unterstützt.

Wir sind traurig!

„Die Freiheit ist eine Tat!“ , ist der Titel seiner biografischen Reflexion und sie endet mit folgendem Abschnitt

»Nur mit brennender Geduld werden wir die strahlende Stadt erobern, die uns allen Licht, Gerechtigkeit und Würde gibt.« (Neruda 1975, 203)
Beziehen wir jene brennende Geduld mit Walter Benjamin auf die »Jetztzeit« und nicht auf eine ferne Zukunft, und wissen wir, dass es dabei eine Verbindung von Unbekannt zu Unbekannt gibt, die weltweit ist, und dass die Anerkennung der Ausgegrenzten und die geteilte
Narration mit ihnen in jedem Augenblick möglich ist, so wissen wir auch, dass die Pforten der strahlenden Stadt uns jeden Tag offen stehen. Jeder gelebte Augenblick, wird, so Benjamin, »zu einer citation à l’ordre du jour« – welcher Tag eben der jüngste ist« (a.a.O. These 3), zu einer
Vorladung zur Tagesordnung. »Achtsamkeit – so schrieb ich in einer Hommage für Walter Benjamin und Pablo Neruda vor einigen Jahren – würde für mich bedeuten, dieser Vorladung nachzukommen, wo sie auch ausgesprochen wird [… und] sie unter keinen Umständen zu
versäumen. Denn wer weiß, wann sie wieder und ob sie überhaupt wieder ausgesprochen wird.«

(Jantzen 2010)

Psychosozial-Verlag
Jugenschule Bremen Logo

100 Unterstützer*innen gesucht!

Die Kinderschule wurde ausgezeichnet und wir nehmen das zum Anlass eine inklusive Jugendschule (Oberschule) zu gründen!

Jetzt suchen wir 100 Unterstützer*innen aus Gesellschaft und Politik, um den Gründungsprozess der Jugendschule (Juschu) Bremen stark zu machen.

Wir freuen uns sehr über die ersten Rückmeldungen:

Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil ich davon überzeugt bin, dass sie einen wichtigen Beitrag für die praktische Weiterentwicklung der Inklusion in Bremen leisten kann.“ (Arne Frankenstein, Freie Hansestadt Bremen, Der Landesbehindertenbeauftragte)

„Gutes gemeinsames Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen braucht Strukturen, in denen partnerschaftliche Beziehungen und Freundschaften entstehen und sich weiterentwickeln können. Daher begrüßen wir es sehr, dass die vorbildliche inklusive Arbeit der Kinderschule in einer inklusiven Oberschule weitergeführt werden soll.“ (Dr. Katrin Behruzi, Vorsitzende des Vorstands der Lebenshilfe Bremen e.V., und Hans-Peter Keck, Geschäftsführer der Lebenshilfe Bremen e.V.)

Ich unterstütze die Gründung einer Jugendschule Bremen weil eine gerechte Gesellschaft nur aus solidarischen und inklusiven Bildungsorten wachsen kann.“ (Veronika Bamann, Psychologin)

Ich unterstütze die Jugendschule, weil ich mir keinen besseren und lebendigeren Ort für Jugendliche vorstellen kann, sich zu selbstständigen und selbstbewussten Erwachsenen zu entwickeln. Auf der Basis von Beziehung, pädagogischem Sachverstand, viel Herz und Wertschätzung sind unsere Kinder in der Kinderschule schwungvoll in ihrem Lernprozess unterstützt worden. Es wäre so schön gewesen, wenn es damals (beim Wechsel in die 5. Klasse) schon eine Jugendschule gegeben hätte! (Katrin Adler Dipl. Designerin, Bremen)

Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen weil, die Kischu als eine Schule wo Kinder, aber auch Erwachsene, gemeinsam wachsen und lernen ,ihre einzigartige Persönlichkeit immer weiter entwickeln und stärken können,in einer Atmosphäre, die geprägt ist von Wertschätzung, gelebter Toleranz und Offenheit, unbedingt eine Weiterführung in Form einer Jugendschule braucht. Ich wünsche dieser Initiative ganz viel Erfolg !!!(Annemarie Franzke , Erzieherin, Kunsttherapeutin)

Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil im Bereich der Oberschulen und weiterführenden Schulen das Angebot des inklusiven und personalisierten Lernens nicht deckend ist. Es ist definitiv zu begrüßen, dass ein bereits erfolgreiches Modell ihre Fortsetzung anstrebt. Das Konzept bleibt damit nachhaltig und unterstützt damit die SuS über ihr ganzes Schulleben.(Sebastian Chica, Pianist und Klavierlehrer)

Die Kinderschule ist wesentlich geprägt durch die Mitbestimmung der Kinder. Dies sollte auf jeden Fall in einer Jugendschule fortgeführt und weiterentwickelt werden.Wie notwendig solche Prozesses, hin zu selbst – und demokratiebewußten Bürgern, schon in der Schule sind, zeigt ja gerade der aktuellen politische Entwicklung.(Werner Henkel, Künstler)

Ich unterstütze die Kinderschule Bremen und die Gründung der Jugendschule nicht nur, weil der Ansatz und das Konzept überzeugend sind, sondern auch, weil ich persönlich zwei junge Erwachsene kenne, die vor vielen Jahren in dieser Schule lernen und sich entwickeln durften und (nicht erst) heute zwei prächtige Menschen sind, die mit all dem, was sie u.a. an dieser Schule gelernt und erfahren haben, wunderbar durchs Leben kommen. Die Chance dazu wünsche ich möglichst vielen jungen Menschen. (Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Halle/Merseburg)

„Kinderschule kurz erklärt am Beispiel Schulband: den Auftritt, den die Schulband ohne Erwachsene im Schlachthof auf die Bühne brachte, enthielt eine Mischung aus Modernem, Klassischem Selbstumkomponiertem, 99 Luftballons von Nena durfte nicht fehlen. Nach jedem Lied, wechselten Kinder die Instrumente, der Schlagzeuger sang, die Keyboarderin übernahm den Bass usw. Jeder hatte wenige Handgriffe zu lernen, die in Kombination mit den anderen Instrumenten erst eine Melodie ergaben. Klar, sie hatten das eine Projektzeit lang (zwischen den Ferien) mit Hilfe der Erwachsenen entwickelt und geprobt, aber das Ergebnis haben allein die Kinder zusammen zustande gebracht. 
Ich hätte mir als Mutter, Teilzeit-Ferienbetreuerin und Kischu- Fan auch damals schon für alle Kinder, besonders meine Mädels, eine Weiterführung der Kinderschule gewünscht. (Tanja Kosian, Sozialpädagogin, Ex-Mutter)

„Langes gemeinsames Lernen, beginnend schon im Vorschulalter mindestens bis zum Ende der 10. Klasse; gemeinsames, altersübergreifendes Lernen auf dem jeweiligen individuellen Lernniveau; multiprofessionelle Teams, die die Kinder und Jugendlichen begleiten und selbstbestimmt wachsen lassen; Erleben und Erlernen von demokratischen Strukturen von Kindesbeinen an bis zum Erwachsenenalter: eine Schulgemeinschaft, die so miteinander arbeiten will, ist ein unglaublich wichtiger Beitrag für die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft. Die Jugendschule Bremen – ein Traum, der wahr werden muss. Als Verein „Eine Schule für Alle Bremen e.V.“ unterstützen wir dieses Anliegen von ganzem Herzen. (Elke Gerdes, Vorsitzende)

„Die Kischu-Schule in Bremen ist ein wirksames Modell für die Gruppenbildung zwischen Kindern mit und ohne besondere Bedürfnissen, durch die unsere Kind, Bilind, die Organisation, Teamwork, Kunst, deutsche Sprache und Spiel gelernt hat. Wir unterstützen das Juschu-Schulmodell positiv.“مدرسة كيشو في بريمن هي نموذج فعال للتعليم الجماعي بين الاطفال ذوي الاحتياجات الخاصة والاطفال الاصحاء من خلال طفلنا بلند الذي تعلم التنظيم والعمل الجماعي والفنون واللغة الالمانية واللعب ونحن ندعم بايجابية نموذج مدرسة كيشو (Jahida Mousa, Lehrerin/ Ibrahim Miran, Ingenieur- ehemalige Eltern)

„Nun aber! Knapp 10 Jahre ist es her, dass die damalige Senatorin der Kinderschule die Genehmigung für die Jugendschule erteilte- leider ohne angemessene Räumlichkeiten…Jetzt, 2020, ist die Zeit reif für die Realisierung einer durchgängigen inklusiven reformpädagogischen Schule von 1-10. Wie äußerte sich Karla Götz, damalige bildungspolitische Sprecherin 2011 zu der Weiterführung: „Das  ist vielleicht ein Trend für die Zukunft.“ Recht hat/te sie. Und die Zukunft ist jetzt! Dass Kinderschule Innovation und Entwicklung kann, hat sie oft genug bewiesen: Mit einem engagierten multiprofessionellen Team, das erprobt darin ist, neue Herausforderungen zu meistern und einer Elternschaft, die voller Überzeugung diesen Weg mit geht und die Schule mit trägt.Ich begrüße und unterstütze die Gründung der Jugendschule ausdrücklich, wünsche ihr gutes Gelingen und stehe gerne beratend zur Verfügung.“ (Detlef Papke, ehemaliger Schulleiter der Kinderschule)

„Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil mich das Konzept von Inklusion und Reformpädagogik schon bei der Kinderschule rundum überzeugt und ich auch Jugendlichen wünsche, genau so lernen zu dürfen. „(Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB)

„Die Kinderschule ist der beste Lernort, den man sich vorstellen kann. Hier werden Potenziale entfaltet, Gemeinschaft erlebt und Gemeinsinn entwickelt. Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule, weil dieses inklusive, reformpädagogische Konzept nicht nach der 4.Klasse enden sollte.“ (Antje Waterholter, Mutter und Architekturpsycholgin „die Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen“)

„Ich unterstütze die Jugendschule Bremen, weil durch Anschlüsse die gemeinsame Teilhabe der Kinder an Kultur, Unterrichtsgegenständen und Gemeinschaft weiter nachhaltig gefördert wird”
(Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Silvia-Iris Beutel)

„Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil die Weiterentwicklung des Schulsystems zu einer inklusiven und demokratischen Schule gute Beispiele braucht. Die Kinderschule ist ein hervorragendes dafür, die Jugendschule wird es werden!”
(Martina Siemer, Inklusive Pädagogin)

„Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil Kinder und Jugendliche lernfreundliche Schulen brauchen.”
(Frank Behrens, Schulbauberater)

„Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil ich davon überzeugt bin, dass die Weiterführung der Kinderschule auch zur Oberschule ein wichtiger Schritt ist!!”
(Anne Havliza, Schulbauberaterin)

„Ich unterstütze die Idee einer inklusiven Jugendschule in Bremen, weil eine Trennung der Kinder nach Klasse 4 allen pädagogischen Grundsätzen widerspricht und das Konzept der Kinderschule eine erfolgversprechende Grundlage für die Weiterentwicklung in die Sekundarstufe hinein darstellt.”
(Prof. Dr. Hans Brügelmann)

„Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil ich die Arbeit der Kinderschule kenne und unterstütze!”
(Prof. Dr. Wolfgang Jantzen, Uni Bremen, Allgemeine Behindertenpädagogik)


„Ich unterstütze die Juschu, weil sie Vielfalt anerkennt, wertschätzt und auf diese Weise Teilhabe ermöglicht.”
(Prof. Christiane Falge)

„Ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil die wunderbare Kischu einfach nach einer Fortsetzung verlangt. Ein der Kischu entsprechendes Angebot für ältere Kinder – also auf der Basis von selbstbestimmtem und jahrgangsübergreifendem Lernen mit besonderem Augenmerk auf Integration und Persönlichkeitsentwicklung – fehlt zur Zeit in Bremen und führt sicher zu einer größeren Vielfalt in der Schullandschaft.”
(Hartmut Keil, Dirigent)

„ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil es notwendig ist, dass die Schüler*innen in kooperativen Konstellationen lernen statt in gegenseitig konkurrierenden und ausgrenzenden. Die Kinderschule lebt das vor und das muss einfach nach der vierten Klasse eine Fortsetzung finden, weil diese Entwicklung bildungspolitisch einfach überfällig ist.“ (Helmut Zachau OStD i.R.)

„ich unterstütze die Gründung der Jugendschule Bremen, weil ich glaube, dass sie einen guten Ort für Jugendliche sowie einen guten Ort für engagierte Lehrer*innen und für konzeptionelle Weiterentwicklungen von inklusiven, Heterogenitäts bejahenden Schulsettings bieten wird.“ (Lydia Murmann Ehemalige Lehrerin (Gesamtschule Mitte /Brokstraße 2009-2015) und Hochschullehrerin an der Universität Bremen (FB Erziehungs- und Bildungswissenschaften)

Ich unterstütze die Initiative, weil wer Kinderschule sagt, auch Jugendschule sagen muss. Hier steckt ein klares Bekenntnis zur (inklusiven) Schule für Alle! (Christian Gloede, Behindertenpädagoge)

„Meine Söhne haben die prägenden Jahre ihrer Schulzeit auf der damals noch ungenehmigten Kinderschule verbracht,meine Enkel sollten selbstbestimmtes Lernen und ein demokratisches Schulleben bis ins Jugendalter erleben können.“
Dr. Wolfram Sailer, pensionierter Lehrer für Englisch und Geschichte, ehemaliger Fachdidaktischer Berater für Englisch und Referent für Schulbegleitforschung am Landesinstitut für Schule in Bremen

Wir freuen uns sehr darüber, wenn auch Sie die Gründung der Jugendschule mit einem Statement unterstützen!
(Einfach formlos schicken an: sonaterlohr@gmx.de)

Die Gründungsinitiative besteht aus engagierten Eltern der Kinderschule, dem Schulleitungsteam der Kinderschule Bremen sowie interessierten Studierenden, Lehrkräften und Pädagog*innen. Wir sind dabei einen Verein zu gründen, eine Homepage zu bauen, weitere Werbemittel zu entwerfen und uns zu organisieren.

Wir freuen uns sehr über jegliche Unterstützung für unser Schulprojekt – Fürsprache, Mitarbeit, Ideen & Tipps.

Gerne könnt ihr unsere Arbeit auch mit einer Spende unterstützen:

Kinderschule Bremen e.V.

Kennwort/Betreff: Jugendschule

IBAN DE89290501010010223303

Sparkasse Bremen (SBREDE22XXX)

Weitere Informationen auf Facebook:
Gründungsinitiative Jugendschule als Weiterführung der Kinderschule.

Schulpreiverleihung 2020

Wir sind die Gewinner der Herzen

Wir haben einen der 3. Plätze des Deutschen Schulpreises 2020 gewonnen und freuen uns sehr!

Wir sind die Gewinner der Herzen, wurde uns zurückgemeldet….
Was bitte, wollen wir mehr!?

Schulpreiverleihung 2020
Quelle: Bildnachweis „Robert Bosch Stiftung, Foto: „Cathrin Müller“

Stuttgarter Resolution

Stuttgarter Resolution

Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Krieg, Hunger, Ausbeutung, Unterdrückung und Diskriminierung. Deutschland und die anderen europäischen Staaten haben Verantwortung.
Etwa eine Million Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind auf eine willkommene Aufnahme und unsere Unterstützung bei uns in Deutschland angewiesen.
Inklusion, auf die wir uns nach der UN-Charta von 2008 verpflichtet haben, bedeutet gerechte Teilhabe für ALLE, das schließt geflüchtete Menschen mit ein.

Wir als Freie Alternativschulen begreifen es als unsere Verpflichtung, alle Menschen ohne Unterscheidung willkommen zu heißen, indem wir ihnen unsere Unterstützung auf Augenhöhe anbieten.
Unserem Selbstverständnis folgend sehen wir es als unsere Aufgabe an, die Ursachen, Bedingungen und Auswirkungen von Flucht zum Thema zu machen und nachhaltig an Veränderungen zu arbeiten.
Bildung heißt für uns, dass wir uns täglich einsetzen für eine gerechtere und friedliche Welt für ALLE.

Das schaffen wir nur gemeinsam.

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