Autor: Philine Schubert

Knietzsche und der Tod

alles über die normalste Sache der Welt, konnten die Kischu-Kids die Autorin Anja von Kampen, Herwig Gründel von GE.BE.IN und Jörg Landscheid vom Kinderhospiz Löwenherz fragen. Wie wertvoll es ist, gemeinsam mit Kindern über Tod und Sterben zu sprechen, Fantasien und Erfahrungen zu teilen, gemeinsam traurig und gerührt zu sein aber auch ganz konkrete Fragen beantwortet zu bekommen, konnten wir vergangenen Donnerstag erfahren! Mit Buch und Film von „Knietzsche und der Tod“, fand Anja von Kampen einen wunderbaren Einstieg ins Thema. Beeindruckend, wie ernsthaft und wertschätzend die Kinder in den Austausch gegangen sind. https://www.knietzsche.com/tod Wir wurden knietzschifiziert….! und tragen die wichtige Erfahrung gerne weiter, denn…die Veranstaltung wurde uns von GE.BE.IN und Trauerland gespendet. Danke dafür! Mit Eltern und Team konnten wir uns im Anschluss darüber fortbilden, wie wir gut mit Kindern über Tod und Sterben sprechen können.

Kischu-Kids mit erster Veröffentlichung in einer Publikation

Proudly present: einige Kinder der Kinderschule haben ihre erste Veröffentlichung in einer Publikation. Sie selbst beschreiben hier für sie bedeutende Elemente der Partizipation im und am Schulalltag (ab Seite 75). Die Publikation „der Preis für demokratische Schulentwicklung“(Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik) ist am 1.9.2025 erschienen. Die Kinderschule hatte 2023 den Preis gewonnen. „Um Schulen zu motivieren, Demokratie als festen Bestandteil ihrer Kultur zu verankern, wurde 2015 der Preis für demokratische Schulentwicklung ins Leben gerufen. Er würdigt Schulen, die Partizipation, Inklusion, Kinderrechte und Vielfalt nicht nur projektweise, sondern in ihrer gesamten Schulkultur verankern. Die ausgezeichneten Schulen werden so zu Vorbildern und Impulsgebern für andere Bildungseinrichtungen.“ (DEGEDE 2025)

Lehrer:in/Lernbegleiter:in (2.Staatsexamen) zum 1.2.2026 gesucht!!

Die Kinderschule ist eine öffentliche Reformgrundschule im Ganztagsbetrieb (8:00-14:30/16:00 Uhr) und begreift sich auf dem Weg, zu einer inklusiven Schule.  Die Kinderschule ist in den 1980ern als freie Alternativschule gestartet, seit 1993 öffentliche Grundschule im Ganztag. Die Kinderschule ist eine Schule für ALLE. Kinder mit und ohne Behinderungen lernen gemeinsam! Damit alle Kinder die Möglichkeit haben das Lernen zu lernen, braucht es bei den begleitenden Erwachsenen ein hohes Maß an Professionalität, Begeisterungsfähigkeit und die Bereitschaft sich selbst als lernend zu begreifen, sich für diese Aufgabe aktiv zu qualifizieren und die gemeinsame Qualifizierung des Teams voranzutreiben. Das Lernen von- und miteinander ist dabei ebenso bedeutend, wie ein fehlerfreundlicher Umgang mit sich selbst im Lernprozess. Die Kinderschule arbeitet in der Tradition der Reformpädagogik. Grundlegende Vorstellungen über Kindheit, Erziehung und Bildung finden sich in unserem päd. Konzept wieder (vgl. Schulprogramm- www.kischu.de). Als grundlegende Bedingung für einen positiven Entwicklungsprozess wird allen Kindern die Möglichkeiten für das Erleben von Wahlfreiheit eröffnet, so dass sie Situationen selbst gestalten bzw. aktiv mitgestalten können. Durch soziales Lernen und Handeln werden ihr Selbstvertrauen und …

Smilla ist gestorben

Smilla ist leider am 7.8. gestorben. Sie hatte Krebs.  Wir haben noch schöne letzte Wochen verbracht, waren schwimmen, es gab Sprotten und Leberwurst bist zum Abwinken und sie hat noch ihre Freund:innen getroffen.  Sie hatte ein kurzes aber sehr schönes Hundeleben. Es ging alles sehr schnell. Zum Schluss ist sie ganz ruhig und entspannt über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich bin sehr traurig. Sie fehlt. Besprecht das doch mit euren Kids.  Ihr habt die Kischu für sie zu einem tollen Ort gemacht und ihr wisst ja selbst, wie sehr sie die Kids geliebt hat! Wer mag, kann sich gemeinsam die Erinnerung anschauen. Gerne können die Kids Wünsche oder Erinnerungen malen oder schreiben, wenn sie das mögen. 

Bericht anlässlich des europäischen Protesttages von Menschen mit einer Behinderung

Wir waren bei der Demonstration in der Bremer Innenstadt. Dabei sind wir gestartet auf dem Bahnhofsplatz. Dann sind wir vom Bahnhofsplatz auf den Marktplatz gegangen. Auf dem Marktplatz war viel los. Es gab richtig viel Musik. Viele Leute haben geredet. Wir haben auch eine Rede gehalten. Es gibt viele Menschen die im Rollstuhl sitzen und die kommen halt nicht so gut zurecht: zum Beispiel kommen die nicht gut Bordsteinkanten an Straßen hoch und runter.  Die Forderung von uns persönlich ist, dass Anzeigetafeln von der Bremer Straßenbahn AG ein bisschen tiefer gemacht werden, so dass Menschen mit Sehbehinderungen die Anzeigetafel besser sehen können.  Und wir wollen, dass wir mit dem Rollstuhl Hilfe zu Hause im Haushalt bekommen.  Es müssen außerdem mehr Aufzüge in öffentlichen Einrichtungen eingebaut werden. Politikerinnen und Politiker sollen sich dafür mehr einsetzen und mehr Geld ausgeben. Für mehr Inklusion und Barrierefreiheit in Bremen, Bremerhaven und Umzu und natürlich auch im Rest Deutschland und der Welt! Bericht wurde geschrieben von Mika und Levi ((Vertreter des Schüler:innenrates Inklusion)

Die Kinderschule sucht Bundesfreiwillige

Wir suchen zum neuen Schuljahr, ab August/September zwei neue BufDi:nen für die Kinderschule (w/m/d). Wir sind eine reformpädagogische inklusive Grundschule. Aufgabenbereiche: Mitarbeit in der päd. Begleitung der Kinder im Unterricht, während der Angebote in den Pausen und der Betreuung. Möglichkeiten: Eigene Schwerpunkte in der päd. Begleitung finden, Fortbildungen, Einbindung ins Team (und BufDi-Team).Als Vorpraktikum für Lehramt, Erzieher:in oder Soz-Päd. anerkannt. Infos über: www.kischu.de Wir freuen uns über eure Bewerbungen*! 361-16887, mails an : buero@kischu.de

Los geht’s: Heimbüttel in diesem Jahr in Japan

wie jedes Jahr findet in den letzten 3 Wochen vor den Osterferien unser partizipatives, demokratisches und interkulturelles Stadtspiel „Heimbüttel“ statt. Dieses Jahr beschäftigt sich die ganze Schulgemeinschaft mit Japan. Ab Montag geht es los mit der inhaltlichen Einführung. Das machen wir analog und digital, individualisiert und gemeinsam. Neben Fachvorträgen und Impulsen arbeiten wir mit einer Taskcard, die wie eine Differenzierungsmatrix genutzt werden kann. Wie’s weitergeht hört ihr dann. Für Ungeduldige hier zwei schnelle Beispiele aus den letzten Jahren:

Die Kinderschule sucht zum 1.8.25 ein:e Lernbegleiter:in/Lehrer:in (m/w/d) mit 2. Staatsexamen. Anstellung erfolgt über die Bildungsbehörde (Verbeamtung möglich)

Die Kinderschule ist eine staatliche Modellgrundschule im Ganztagsbetrieb (8:00-14:30/16:00 Uhr) und begreift sich auf dem Weg, zu einer inklusiven Schule.  Die Kinderschule ist in den 1980ern als freie Alternativschule gestartet, seit 1993 öffentliche Grundschule im Ganztag. Die Kinderschule ist eine Schule für ALLE. Kinder mit und ohne Behinderungen lernen gemeinsam! Damit alle Kinder die Möglichkeit haben das Lernen zu lernen, braucht es bei den begleitenden Erwachsenen ein hohes Maß an Professionalität, Begeisterungsfähigkeit und die Bereitschaft sich selbst als lernend zu begreifen, sich für diese Aufgabe aktiv zu qualifizieren und die gemeinsame Qualifizierung des Teams voranzutreiben. Das Lernen von- und miteinander ist dabei ebenso bedeutend, wie ein fehlerfreundlicher Umgang mit sich selbst im Lernprozess. Die Kinderschule arbeitet in der Tradition der Reformpädagogik. Grundlegende Vorstellungen über Kindheit, Erziehung und Bildung finden sich in unserem päd. Konzept wieder (vgl. Schulprogramm- www.kischu.de). Als grundlegende Bedingung für einen positiven Entwicklungsprozess wird allen Kindern die Möglichkeiten für das Erleben von Wahlfreiheit eröffnet, so dass sie Situationen selbst gestalten bzw. aktiv mitgestalten können. Durch soziales Lernen und Handeln werden ihr Selbstvertrauen und …

Teilnahme am Bürger:innenrat Bildung und Lernen

Das war ja beeindruckend, wie souverän und selbstverständlich unsere Kids den Bürger:innenrat Bildung und Lernen genutzt und wie positiv, vergnügt und ernsthaft sie ihre Meinung eingebracht und vertreten haben und das vor 50 Jugendlichen (5.-10. Klasse) bestimmt 20 Erwachsenen und der Senatorin! Wir sind extra ein wenig später gekommen, weil wir meinten, ab 9.00 und bis 14:30 gemeinsam in einem solchen Setting zu arbeiten, wäre noch ein wenig viel. Jedoch, kaum angekommen, haben sich die Kids ein Thema geschnappt und in 30 Minuten das „aufgearbeitet“, woran die Großen bereits seit 9:00 Uhr saßen. Sehr positive Rückmeldungen, haben sie von den großen Kids bekommen.Unsere Kids haben gemeinsam diskutiert und beraten wie Klassenräume schöner, zugänglicher, freier, lernfreudiger gestaltet sein sollen, das präsentiert, dabei mutig vor der gesamten Runde ins Mikro gesprochen. Haben ihre Präsentation gestaltet, haben nebenbei die GSM erobert und sind offen ins Gespräch mit anderen gegangen, um dann, nach einer Pause mit gemeinsamen Spiel mit GSM Kids (und dem Treffen von vielen ehemaligen Kischus) einer langen Fishbowl-Diskussion mit der Senatorin aufmerksam zu folgen und sich, …